|
Willkommen auf der Website von domainedemontchal.com.
Wir wollen Ihnen hier die DOMAINE vorstellen, ihre Umgebung, die dazugehörenden Gebäude und die zahlreichen Möglichkeiten, die diese nach ihrer Instandsetzung bieten werden. Unsere Website wird laufend aktualisiert werden, um Sie über den Fortgang der Arbeiten zu informieren, über Vermietung und Verkauf, der nach eigenen Wünschen einzurichtenden Flächen (und zwar unter dem Link "Zukunftsperspektiven WOHNEN/ARBEITEN"), über die geplante Energieversorgung auf der Grundlage von Holz und Photovoltaik bis hin zu Finanzierungsmöglichkeiten für zukünftige Miteigentümer. Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen haben, lassen Sie es uns gerne wissen unter contact. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Die ehemalige Weberei von Montchal, erbaut in der Mitte des 18.Jahrhunderts, liegt am Ausgang von Bourg-Argental, jenseits des Flusses Déôme in der Gemeinde Burdignes. Die Produktion in der Fabrik, deren elektrische Maschinen mit Wasserkraft angetriebenen wurden, wurde vor dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben, und das Gebäude war schon 15 Jahre dem Verfall überlassen, als Olivier Goutelle im Jahre 2005 den Ankauf plante.
Die Verhandlungen zogen sich über ein Jahr hin, bis es schließlich zur Unterschrift unter den Kaufvertrag dieses Industriedenkmals kam, ein Zeichen für die Komplexität der Durchführung eines solchen Projektes. Mehr als ein Jahr verging, bis die ersten vier Mietwohnungen fertiggestellt und bezogen werden konnten. „Nach zwanzig Jahren Erfahrung im Dienst anderer Auftraggeber wollte ich mir hier einen ganz persönlichen Wunsch erfüllen“, erklärt der Mitfünfziger O.Goutelle, Architekt aus Saint Etienne.
Früher bezog die Fabrik ihre Energie aus einem Netz von Kanälen, die Schaufelräder antrieben. Als Zeugnisse der Geschichte sind diese Mühlgräben zum Teil wiederhergestellt, und zwar mit Hilfe des Programms Wasserwirtschaftliches Kulturerbe der EU mit Namen LEADER+ und unter gleichzeitiger Unterstützung das Parc Naturel du Pilat. Der Ausbau der Gebäude begann 2007. Im Hauptgebäude sind vier Mietwohnungen entstanden, unterstützt durch ANAH und Miteigentümer. Der anschließende Bauabschnitt wird darin bestehen, die ehemaligen Weber-Werkstätten als sechs zum Verkauf stehende Verkaufsflächen von 200 bis 300 m² auszubauen, mit der Möglichkeit, Zwischengeschosse einzuziehen. Sie werden sowohl zur privaten als auch zu gewerblicher Nutzung zu Verfügung stehen, besonders für Berufstätige, die mit Hilfe der neuen Informations- und Kommunikationstechniken auch weiter entfernt von den Einsatzorten ihren Tätigkeiten nachgehen könnten. Dieses Pilotprogramm im PILAT wird vom Conseil Général de la Loire unterstützt. Planung und Durchführung des Projektes liegt bei der dafür neu gegründeten Gesellschaft EXELO, die aus bis zu neun Mitarbeitern besteht. Die schweren Arbeiten führen auswärtigen Firmen durch. Mehrere Künstler und Designer wurden für besondere Aufgaben wie die Gartengestaltung, die Gestaltung der Eingänge und Zäune engagiert. Ziel ist es, das ländlich industrielle Kulturerbe einerseits zu bewahren und es andererseits einer neuen Nutzung zuzuführen.
Als eifrigem Verfechter für einen verbesserten Umweltschutz beim Bau ist es dem Bauherrn und Architekten ein besonderes Anliegen, den Verbrauch an Energie so gering wie möglich zu halten, und zwar bereits bei den Bauarbeiten selbst und vor allem auch bei der endgültigen Nutzung des Gebäudes. Eine der Vorgaben besteht darin, den Verbrauch auf 60kw/m2/Jahr anstatt auf die offiziell zugelassenen 120 zu reduzieren (300m2 Fläche für Photovoltaik, Heizung mit Holzpellets, Nutzung von Quellwasser und Wasser des Mühlgrabens...). Von Seiten des Departements Loire / Parc du Pilat (LATERE ) sowie der Region Rhône-Alpes (ADEME) ist bereits finanzielle Unterstützung für das Projekt zugesagt, unter der Namen PREBAT, ebenso auf europäischer Ebene (LEADER+).  Das Projekt des Wiederaufbaus der Domaine de Montchal, das Nachhaltigkeit und schonende Nutzung von Energie mit einer Architektur verbindet, die das Kulturerbe bewahrt, verdient volle Anerkennung. Klicken Sie auf die Miniaturen, um die Bilder zu vergrößern.
|